Über 5000 Menschen werden bei Bränden verletzt, die Sachschäden betragen Millionen.Besonders gefährlich ist der bei Wohnungsbränden entstehende Rauch, weil er sich um ein vielfaches schneller ausbreitet als Feuer.
Moderne Haushalte sind von Möbeln bis Gebrauchsgegenständen angefüllt mit Kunststoffen, bei deren Verbrennung giftiger Rauch entsteht.
 
Warum einen Rauchalarm?
 
Trotz gutem baulichen Brandschutz und aller Vorsicht und Aufmerksamkeit, ist letztlich niemand davor geschützt, daß nicht auch in der eigenen Wohnung ein Brand entstehen kann.
Oft schwelen solche Brandherde über Stunden. Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch die Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor- oder Blausäuregas das Bewußtsein verlieren, im schlimmsten Fall ersticken, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren.
 
Wo brauche ich einen Rauchalarm?
 
Da die meisten Wohnungsbrände im Wohnbereich beginnen, empfiehlt es sich den Rauchmelder zwischen Wohn- und Schlafbereich anzubringen und in den Schlafräumen selbst, wenn dort elektrische Geräte wie Fernsehapparate oder Heizdecken betrieben werden. Auch die Kinderzimmer sollten durch ein Gerät geschützt werden.
Bei Mehrstöckigen Häusern sollte als Mindestschutz ein Rauchalarm in jeder Etage und vor jedem Schlafbereich installiert werden. Bei ausgebauten Dachböden wird dringend empfohlen, einen Rauchalarm über der Treppe anzubringen.