Jahreshauptversammlung 2005


"Ich bin stolz, dass ich dieser Truppe vorstehen darf", lautete am Freitagabend das Fazit des Gemeindebrandinspektors Johannes Thesing, als er auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Heiden den Rückblick auf das Jahr 2004 abschloss. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder der Wehr allerhand geleistet. "Wir hatten Einsätze in allen Bereichen", bilanzierte Thesing, "Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, technische Einsätze, Gasausbruch, Gefahrgut- und Brandeinsätze." Dabei werde deutlich, "dass die Schadensereignisse immer umfangreicher werden und uns ständig vor neue Situationen stellen." Einen besonderen Dank richtete Thesing an alle Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für die Einsätze der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner freistellen. "Diese Arbeitgeber haben es verdient, in der Öffentlichkeit besonders für diese Verdienste herausgestellt zu werden. Sie leisten einen großen Anteil an der öffentlichen Sicherheit und Ordnung."
Insgesamt verzeichnete die Heidener Feuerwehr 42 Einsätze im Jahr 2004. Daneben leisteten die Feuerwehrmänner an 38 Übungsabenden rund 3800 Stunden, um sich in Theorie und Praxis im Feuerlösch- und Rettungswesen weiterzubilden. Hinzu kamen die zahlreichen Übungsstunden der Kameraden, die in der Freizeit für Leistungsnachweise auf Bundes-, Landes und Kreisebene trainierten. "Zwei große Aufgaben haben wir mit der Erstellung des Brandschutzbedarfsplanes und der Gründung einer Jugendfeuerwehr geschultert", betonte Thesing. Besonders lobte er dabei die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dankte Bürgermeister Buß und Amtsleiter Bernd Schmidt.
Einen weiteren Punkt auf der Tagesordnung stellte die Beförderung von Feuerwehrkameraden dar. Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann wurde Sebastian Verrieth befördert. Unterbrandmeister dürfen sich nun Frank Picklum, Jürgen Wehling und Marc Hörnemann nennen, Frank Prochnow wurde zum Brandmeister ernannt.
Lang anhaltenden Applaus gab es ebenfalls für Bernhard Lohkamp, Bernhard Kipp und Wilhelm Lohaus. Nach dem Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren wurden sie in die Ehrenabteilung versetzt.
Bürgermeister Heiner Buß, der die Grüße von Rat und Verwaltung übermittelte, lobte die Arbeit der Feuerwehr. "Ich fühle mich durch die Arbeit unserer Wehr sicher in Heiden."
Lobende Worte auch von Kreisbrandmeister Tenspolde: "Für die geleistete Arbeit gebührt jedem Feuerwehrmann ein herzliches Dankeschön. Die Zahlen aus dem Jahresbericht sprechen eine deutliche Sprache: Ohne Feuerwehr ist die Sicherheit nicht gewährleistet, und ohne die Freiwillige Feuerwehr geht es nicht." Wer das Ehrenamt, so Tenspolde, nicht stärke, "wird auf Dauer die Quittung dafür bekommen."